Gehalten – Warum du nicht alles alleine tragen musst
Gehalten.
Ein Wort mit vielen Bedeutungen.
Es gibt Tage, da ist viel los.
Und dann wieder Tage, an denen wenig ansteht und trotzdem geht nichts weiter.
Die Ungeduld meldet sich.
Gedanken drehen sich.
Und plötzlich wirken Dinge wie Probleme, die vielleicht gar keine sind.
In solchen Momenten kann es schwer werden.
Mit anderen – vor allem aber mit sich selbst.
Wer dich im Leben hält
Zeit, dich zu erinnern.
An dein Umfeld.
An deine Lieben.
Familie, Freunde, Kolleg:innen.
Wer von diesen Menschen haltet dich wirklich?
Wer hält dich aus, auch wenn es gerade unbequem ist?
Räume, die halten
Vielleicht brauchst du auch einen anderen Raum.
Einen, der bewusst und professionell gehalten wird.
Im Yoga. Im Training.
Beim Wandern.
Im Atmen.
In Beratung.
Menschen, die in ihrer Arbeit Räume öffnen und dich darin mittragen.
Du spürst oft sehr genau, bei wem du dich gehalten fühlst.
Und auch, in welcher Intensität.
Wie viel Nähe, wie viel Raum, wie viel Halt – das entscheidest du.
Gerade in Phasen der Neuorientierung kann psychosoziale Beratung helfen, wieder Halt zu finden.
Mein Angebot ist da:
Ich halte den Raum für dich.
In der Beratung.
Online oder persönlich.
Im Sitzen oder in Bewegung – zum Beispiel draußen, beim Gehen im Wald.
Ein klarer, ruhiger Rahmen, in dem du sortieren kannst, was gerade da ist.
Ohne Druck.
Ohne „so müsste es sein“.
Der Anspruch, es alleine schaffen zu müssen
Da ist aber noch noch etwas.
Dieser leise Anspruch, der oft mitschwingt:
Du müsstest es doch alleine können.
Du weißt doch, wie es geht.
Vielleicht arbeitest du selbst mit Menschen.
In einer Form der psychosozialen Begleitung oder Therapie.
Du hältst in deiner Arbeit Räume.
Doch wer hält dich?
Auch wir brauchen Halt
Gerade wir, die mit Menschen arbeiten.
Die begleiten.
Die Räume halten.
Wir denken, wir müssten immer stabil sein.
Immer klar. Immer „gut“.
Aber so ist es nicht.
Auch wir haben diese Tage.
Tage, an denen es schwer ist.
Leise und gleichzeitig intensiv.
Ungeordnete Tage.
Und vielleicht gehört genau das dazu.
Dass wir lernen, es mit uns selbst auszuhalten.
Nicht perfekt. Nicht souverän. Sondern menschlich.
Das Leben bewegt sich.
In Wellen – oder nenne es Gipfel und Täler.
Was, wenn wir einfach alle Menschen sind?
Wenn du dich gerade nicht selbst halten kannst
Für mich war letzte Woche so ein Moment.
Ich sah Probleme, wo gar keine waren.
Ich wollte Probleme sehen – eine gute Freundin machte mich, provokativ und gleichzeitig liebevoll, darauf aufmerksam.
Sie hielt mich aus.
In einem Moment, als ich es selbst nicht konnte.
Intuitiv hatte ich am Vorabend eine Atemsession für denselben Tag gebucht.
Ich musste mir keine Details ansehen.
Ich wusste: Dieser Raum ist jetzt für mich.
Ein befreiender Abend.
Ich, mein Atem.
Fühlen, ausdrücken, wahrnehmen – ohne zu denken.
Ein Moment, in dem ich mich habe halten lassen.
Und mit der Frage:
„Was, wenn du nirgendwohin musst?“
konnte ich mich schließlich auch wieder selbst halten.
Mein Angebot für dich
Wenn du gerade an einem Punkt bist, an dem es schwer ist, dich selbst zu halten:
Du musst es nicht alleine tun.
In meiner psychosozialen Beratung begleite ich dich gerne dabei, wieder Klarheit zu gewinnen und einen Umgang mit dem zu entwickeln, was gerade da ist.
- Psychosoziale Beratung (online oder vor Ort)
- Walk & Talk in der Natur
- Begleitung in Übergangs- und Entscheidungsphasen
Nächster Schritt
Wenn du spürst, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, dich begleiten zu lassen, kannst du dich gerne bei mir melden.
Ein erstes Gespräch hilft oft schon, Dinge klarer zu sehen.
